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Homelift / Senkrechtlift?

Vertikaler Etagen-Aufzug, allerdings mit dazugehörigem Aufzugsschacht. Ein Homelift kommt immer dann in Frage, wenn ein Treppenlift nicht eingebaut werden kann (Treppenhaus zu eng oder verwinkelt), oder einfach mehr Erleichterung durch einen Hauslift erwünscht ist. Da die Tragkraft des Homelift recht hoch ist, kann er sogar als eine Art Lastenaufzug (zum Beispiel für Einkäufe, Mobiliar oder Pflegehilfsmittel) verwendet werden. In erster Linie ist der Aufzug für behinderte Menschen mit Rollstuhl gedacht und wird daher oftmals auch als Behindertenaufzug bezeichnet. Der Name Senkrechtlift kommt aufgrund der vertikalen Beförderungsart zustande. Das Synonym Homelift durch die Tatsache, dass es sich um einen Lift für Zuhause bzw. Home handelt. Weitere Synonyme für diese Liftart: Treppenfahrstuhl oder Treppenschrägaufzug.

Homelifte / Senkrechtlifte besitzen meist folgende Aufbauelemente:

Homelift: Kosten / Preise?

Was kostet ein Homelift / Senkrechtlift?
Lift Treppe Bereich Kosten
Senkrechtlift 2 Haltestellen
Bis 3m
i. & a. 18.550€ - 31.050€
Senkrechtlift 3 Haltestellen
Bis 5,8m
i. & a. 20.050€ - 43.050€
Senkrechtlift 4 Haltestellen
Bis 8,8m
i. & a. 22.050€ - 46.050€


Homelift: Zuschuss?

Homelifte / Senkrechtlifte lassen sich entweder von der Pflegekasse oder über andere Träger bezuschussen. Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Treppenlift Kostenübernahme.

Homelift: Voraussetzungen?

Voraussetzungen & Maße für den Einbau:
  • Höhenunterschied: maximal ca. 17 - 20 m.
  • Etagen & Haltestellen: Bis zu 7 Haltestellen.
  • Tragkraft für: maximal ca. 300 - 600 Kilo
  • Fahrtgeschwindigkeit: maximal ca. 15 cm pro Sekunde
  • Wetterbeständigkeit: Ist der Homelift für den Außenbereich gedacht, sollte dieser wetterfest konstruiert sein. (Beständig gegen Regen, Schnee, Luftfeuchtigkeit, Kondensationsfeuchtigkeit und inklusive Korrosionsschutz). Der Homelift für Außen ist der sogenannte Außenlift.
  • Baurechtliche Vorschriften: für beispielsweise Brandschutz & Fluchtweg einhalten
  • Eigentumswohnung: Besitzer einer Eigentumswohnung benötigen die Erlaubnis der Eigentümergemeinschaft.
Anmerkung:
Wer als normaler Mieter einen Homelift einbauen lassen möchte hat laut §554a BGB Barrierefreiheit sogar Anspruch auf den barrierefreien Zugang zu seinem Wohnhaus / seiner Mietwohnung. Jediglich die Kosten müßen durch den Mieter oder über dessen Träger für den Treppenlift-Zuschuss gedeckt werden.

Homelift: Einbau?

Grundsätzlich kann ein Homelift / Senkrechtlift in so gut wie jedes Haus / jede Wohnung eingebaut werden. Wichtig ist hierbei, dass Sie sich in jedem Falle von einem Experten beraten lassen, der sich vor Ort die Gegebenheiten anschaut. Die Montage an sich sollte in jedem Falle von einem Monteur der beauftragten Homelift-Firma durchgeführt werden. Nur so haben Sie die Sicherheit, dass später alles richtig verbaut und passend montiert ist. So gut wie alle bekannteren Homelift-Anbieter haben eigene ausgebildete Experten für den Service, -Montage und Wartung, sowie einen Rund-um-die-Uhr-Service.

Ablauf für den Einbau:
  1. Beratungstermin & Maße (ggf. Probefahrt): Im ersten Schritt wird ein Beratungstermin vor Ort vereinbart. Der Fachmann wird mittels digitalen Messgeräten und zusätzlichen Kameras die gegebenen Maße für den Einbau ermitteln. Ggf. sollten Sie noch eine Probefahrt in der Nähe durchführen.

  2. Anfertigung: Die Messdaten / Homelift-Abmessungen, die während des Beratungstermins von einer Software analysiert wurden, werden nun in die Fertigung gegeben und der Homelift angefertigt. Sobald alle Teile fertig und lieferbereit sind, wird der Montagetermin vereinbart.

  3. Einbau / Montage: Der Einbau des Homelifts wird über ausgebildete Monteure verrichtet. Werkzeug müßen Sie nicht bereitstellen.

    • Aufbau des Aufzugsschachts + Kabine.
    • Dann der Anschluß an die Stromversorgung.
    • Dann das Programmieren der Lift-Steuerungselemente.
    • Dann erfolgt eine Prüfung und Probefahrt durch den Fachmann / Monteur
    • Dann eine Bedienungs-Einweisung für den Besitzer.
    • Zu guter Letzt eine Fahrt in Anwesenheit des Monteurs, um sicherzustellen, dass der neue Besitzer den Homelift auch fachgerecht bedienen kann.
Wichtig:
Beträgt der zu überwindende Höhenunterschied mehr als 3 Meter, so muß der Homelift nach dem Einbau noch von einem Sachverständigen (meistens Dekra oder TÜV) abgenommen werden. Die Abnahme wird aber, bei seriösen Firmen, immer schon für Sie organisiert werden. Zudem sind ab 3m Höhe regelmässige Überprüfungen des Senkrechtaufzuges vorgeschrieben.

Anmerkung:
Achten Sie zudem auf folgende Sicherheitszertifikate bei Ihrem Homelift:
  • GS-Prüfsiegel
  • TÜV-Siegel
  • ISO-Norm
  • CE-Zeichen